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UserGate hilft Admins beim Absichern von Firmennetzen PDF Drucken E-Mail
Die Version 5.0 von "UserGate Proxy & Firewall Server" filtert Web-Inhalte und URLs gezielter und überwacht VoIP-Verbindungen. Zudem können Firmen damit verhindern, dass Mitarbeiter privat surfen.

 

Das Multifunktionspaket UserGate vom Sicherheitsspezialisten Entensys aus Novosibirsk dient laut Firmenangaben dazu, den Übergang vom Firmennetz ins Internet abzusichern. Dazu zählt der Schutz vor Eindringlingen (Intrusion Detection, Intrusion Prevention) eine Application Firewall, Virenschutz und Proxy-Dienste. Die Software setzt auf Windows (NT, 2000, Server 2003/2008) auf (siehe auch Fachartikel "Sicherheit im Mittelstand").

Neuerdings nutzt das Produkt die Datenbank des Sicherheitsspezialisten Brightcloud, um Inhalte zu filtern. Brightcloud hält Informationen über 450 Millionen Websites bereit, die dabei helfen, unerwünschte URLs besser als zu identifizieren und zu blocken. Firmen können so regeln, welche Web-Seiten die Mitarbeiter ansteuern dürfen.

Bessere Überwachung von VoIP-Verbindungen

Zudem soll UserGate die IT-Telefonie nun genauer überwachen, indem es Stati von Verbindungen, übertragene Daten und Teilnehmer mitschneidet. Hierbei wertet das System die Protokolle SIP und H.323 aus (Fachartikel zum Thema VoIP und TK finden Sie hier).

Die integrierte Application Firewall lässt sich nach Anbieterangaben leichter konfigurieren, da bisher separate Masken für NAT- und Firewall-Regeln in einer Konsole zusammengefasst wurden. Nun lassen sich Zeitabschnitte festzulegen, in denen bestimmte Anwenderaktivitäten gestattet sind.

Administratoren sind über den "Alert-Manager" in der Lage, sich alarmieren zu lassen, wenn bestimmte Ereignisse (etwa Virenattacken) eintreten.

Zur Virenabwehr können Firmen zwei Engines (von Panda Security und Kaspersky Labs) kombinieren. Über ein Statistik-Tool erfahren Anwender, wie viel Netzverkehr einzelne Nutzer erzeugen und welche URLs sie dabei besuchen. In Deutschland dürfen Firmen solche Einrichtungen jedoch nicht ohne weiteres einführen, da sie der Mitbestimmung unterliegen. Unterbinden lässt sich beispielsweise, dass Angestellte Musikdateien aus dem Web laden. Anhand der Traffic-Daten lassen sich laut Entensys Abrechnungen erzeuge und mit dem "Bandwidth-Manager" sei der Verwalter befähigt, unter anderem die Priorität von Netzübertragungen festlegen.

Das Produkt ist über den Webshop des Herstellers sowie über die deutschen Distributoren Insyst, ISP*D und Hardwarewelten erhältlich. Die Preise beginnen bei 117 Euro für fünf User (zuzüglich Mehrwertsteuer). Zudem gibt es eine Testversion, die für 30 Tage läuft.

Computerwoche

 
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